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Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten.
Helmut Newton, 1920


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38. AvD-Oldtimer-Grand-Prix

Berühmte Sportwagen und GT kommen zum AvD-Oldtimer-Grand-Prix 
 
Szenetreff für den historischen Rennsport vom 13. bis 15. August 2010
 
Raritäten wie Maserati „Birdcage“ und Veritas kehren an den Nürburgring zurück
 
2-sitzige Rennwagen und GT bis 1960/61 namhafter Hersteller am Start
   
 Der AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring ist einer der bedeutendsten Szenetreffs und der Saisonhöhepunkt für Oldtimer-Fans und Liebhaber des klassischen Rennsports. Am dritten August-Wochenende (vom 13. bis 15.08.2010) werden in der Eifel die historischen Fahrzeuge in der Umgebung präsentiert, für die sie einst geschaffen worden sind: Die Rennstrecke. Eines der vielen Highlights des Wochenendes wird das Rennen der zweisitzigen Rennwagen und GT-Fahrzeuge bis 1960/61, in dem berühmte Sportwagen namhafter Hersteller wie Aston Martin, Ferrari, Jaguar, Maserati, Mercedes oder Porsche zu sehen sind.
  
 Der zunehmenden Popularität dieser Klasse zollte der Automobil-Weltverband seinerzeit Tribut und schrieb ab 1953 die Sportwagen-Weltmeisterschaft aus, die einige der wichtigsten Sportwagenklassiker zusammenfasste. Die dominierende Marke der Sportwagen-WM hieß zunächst Ferrari. Sieben Mal holte die Scuderia zwischen 1953 und 1961 den Titel, zwei Mal die Vize-Meisterschaft. Beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix werden verschiedene Modelle der Fahrzeugschmiede aus Maranello präsentiert. Darunter auch der legendäre Ferrari 250 Testa Rossa. Als die Weltmeisterschaft ab 1957 nach neuen Regeln ausgetragen wurde, wurden die TR-Versionen des 250 für die fortan gültige Hubraum-Obergrenze von drei Litern entwickelt. Den markanten Namenszusatz verdankt der bildschöne Rennsport-Spider übrigens den rot lackierten Ventildeckeln des Motors. Denn übersetzt heißt Testa Rossa soviel wie „roter Kopf“.
  
 Maserati erinnern an Langstreckentriumphe
 
 Der Name Maserati erlangte ebenfalls im Motorsport internationale Reputation. Erfolge feierten die Rennwagen aus Modena auch am Nürburgring. Anfang der 60er Jahre gewann der Maserati „Birdcage“ (Tipo 61) das 1000-km-Rennen gleich zwei Mal. Der Sportwagen mit dem Dreizack-Wappen, der unter dem Namen „Birdcage“ (Vogelkäfig) berühmt wurde, erhielt seinen Namen auf Grund seines ungewöhnlichen Gitterrohrahmens. 1960 triumphierten Stirling Moss und Dan Gurney bei dem legendären Langstreckenrennen auf dem Nürburgring. Ein Jahr später wiederholten Masten Gregory und Lloyd Peter „Lucky“ Casner den Erfolg auf der Nordschleife. Da von dem Siegerfahrzeug lediglich 22 Exemplare gebaut wurden, gibt es im August beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix ein Wiedersehen mit einer wahren Rarität.
  
 Legendäre Veritas RS am Ring
 
 Dass in der Blütezeit der 50er Jahre jedoch nicht nur Erfolgsgeschichten begannen, zeigen andere höchst bemerkenswerte Fahrzeuge: Die sehr seltenen Veritas RS stammen aus der heute nahezu vergessenen Werkstatt ehemaliger BMW-Mitarbeiter. Sie hatten nach dem Krieg zunächst in Baden-Württemberg, später am Nürburgring Fahrzeuge produziert, bis der Betrieb 1953 Konkurs anmelden musste. Drei dieser seltenen Stücke aus den Baujahren 1948 und 1949 werden beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix im Rennen 10 an den Start gehen. Im ring°boulevard des Nürburgrings dagegen kann der brandneue Traumsportwagen Veritas RS III bestaunt werden – die Legende ist also zurück. Eine limitierte Auflage von lediglich 30 Fahrzeugen wird in der Manufaktur der Vermot AG in Gelsdorf aufwendig in Handarbeit gefertigt.

 

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